Guten Abend meine Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich zu einer neuen Ausgabe unserer Lobbacher Gespräche, ich hoffe Sie alle haben die bleiernen Wochen der letzten Pandemiemonate und -jahre einigermaßen wohl überstanden. Heute geht es wiedermal um Umweltschutz – also nicht um Corona – auch wenn diese Pandemie bei weitem noch nicht vorbei ist - und schon gar nicht um den fürchterlichen Krieg, der immer unbarmherziger in der Ukraine wütet und die Berichterstattung dominiert. Es geht um Umweltschutz im weitesten Sinne allerdings und mit einem deutlich erweiterten Ansatz. Wir wollen uns nicht mit technischen Ideen befassen, wobei nach Ansicht der FDP bspw. nur die richtige techn. Lösung noch fehlt, um die Probleme in den Griff zu kriegen.

Das macht die Sache aber nicht einfacher und es erfordert, wie sich zeigen wird eine gesamtgesellschaftliche Lösung.

Große Worte, ja, die letzte gesamtgesellschaftliche Lösung oder nennen wir es besser Initiative, an die ich mich erinnere, dass sie einigermaßen funktionierte, war die konzertierte Aktion von Wirtschaftsminister Karl Schiller, Minister unter Willy Brandt und Kurt Georg Kiesinger.

Inwischen haben wir uns in einer kapitaldominierten Welt wohlig eingerichtet, aber „der Kapitalismus ist in seinem Kern immer noch der Kampf aller gegen alle, er beruht in seinem Grundsatz auf Ausbeutung – darüber kann auch noch so viel nachträgliche Umverteilung nicht hinwegtäuschen.« Das meint zumindest unsere heutige Referentin, Kathrin Hartmann, die ich jetzt herzlich begrüße.

Frau Hartmann stammt aus Ulm, Sie hat in Frankfurt Kunstgeschichte und Skandinavistik studiert. Später arbeitete sie als Journalistin bei der Frankfurter Rundschau. Jetzt lebt sie in München und arbeitet als freie Journalistin u.a. für die Wochenzeitung „Der Freitag“.

„Der Kapitalismus braucht straffe Zügel, aus der Welt eliminieren läßt er sich nicht“, zumal er ja durchaus positives in die Welt gebracht hat. Aber sind die gegenwärtigen Regierungen bzw. Konzepte überhaupt geeignet, diese Zügel zu führen?

Das alles sind Fragen an unseren Gast!! Und jetzt, liebe Frau Hartmann zeigen Sie uns, den klimabesorgten Klimasündern, bitte, wo der Biohase im tasmanischen Pfeffer begraben ist….